#AfD Franz #Wiese: Sperenberg wäre die bessere Wahl gewesen

By | 4. Mai 2016
Pressemitteilung

04. Mai 2016

 

Lärmschutzurteil: BER – und es wird schon wieder teurer

Der AfD-Landtagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im BER-Sonderausschuss, Franz Wiese erklärt: »Während sich ein möglicher Eröffnungstermin für den neuen Schönefelder Flughafen noch nicht einmal aus dem Kaffeesatz lesen lässt – 2017, 2018 oder vielleicht auch gar nicht – steht heute schon fest: Ob und wann auch immer dort ein  Flugzeug abhebt, es wird schon wieder teurer. Und zwar erheblich.«

Seit gestern ist bekannt, dass offensichtlich seitens der Flughafengesellschaft (FBB) ohne Sachverstand und ohne Planung beim Schallschutz vorgegangen worden ist. Das hat jetzt ein Gericht bestätigt. Kurzum: Wenn aufgrund des Fluglärms ein Anwohner nicht lüften kann und Lüfter ins Haus eingebaut werden, muss auch ein Konzept für die Entlüftung erstellt werden. Das hatte die Flughafengesellschaft bisher versäumt. Und somit steigen die Kosten für den Lärmschutz und dessen Planung drastisch an. Aus den ursprünglich geplanten 140 Millionen sind bis jetzt schon, durch vorangegangene Versäumnisse der FBB, 730 Millionen geworden. Was das neueste Urteil gegen die FBB in Zahlen bedeutet, ist jetzt noch gar nicht absehbar.

Franz Wiese weiter: »Für Millionen an Steuergeld muss jetzt beim BER schon wieder nachgebessert werden. Es wäre wirklich besser gewesen, wie die AfD das gefordert hat, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen und an einem anderen Standort neu zu bauen. Manfred Stolpe hat ja gerade bestätigt: Der Standort Schönefeld war lediglich ein Zugeständnis an Berlin. In jeder Hinsicht sinnvoller wäre Sperenberg gewesen. Kaum Anwohner, 24-Stunden-Betrieb und kein Cent für den Lärmschutz. In Schönefeld ein Kostenfaktor, der sich jetzt schon bedrohlich der 1-Milliarde-Marke nähert.«

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